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Die meisten
Brandopfer - 70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Denn
tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden,
nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im
Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.
Heimrauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können. Schauen Sie sich das folgende Video an um mehr Informationen zu erhalten.
Im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhalten Sie nicht nur Qualitätsprodukte, sondern auch kompetente Beratung für den richtigen Umgang mit Rauchmeldern. Verwenden Sie nur optische Rauchmelder, die folgende Merkmale erfüllen:
- Achten Sie auf das VdS-Sicherheitslogo

- mit Warnfunktion bei Nachlassen der Batterieleistung
- batteriebetrieben
- mit Testknopf zur Funktionüberprüfung
- Rauch kann von allen Seiten gut in den Melder eindringen
Qualitätskriterien
Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen und der Angabe EN 14604
versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative
Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden
darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder
ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf
das VdS-Prüfzeichen achten.
Langlebigkeit
Um
den jährlichen Batterieaustausch zu vermeiden, empfiehlt das Forum
Brandrauchprävention/die Feuerwehr Rheinberg zudem Rauchmelder, die über eine
Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügen.
Wartung - Machen sie Freitag, den 13., zum Batterie-Testtag!
Der
Rauchmelder ist entsprechend der Bedienungsanleitung, jedoch mindestens
einmal jährlich, einer Funktionsprüfung zu unterziehen.
Montage
Mindestausstattung und in bislang sieben Bundesländern sogar Pflicht
ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern
sowie in Fluren. Empfehlenswert ist die Überwachung jedes Raumes mit
einem Rauchmelder, auch im Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in
Küche und Bad.
Sehen Sie hier Beispielbilder für die optimale Rauchmelderverteilung in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung an:
Rauchmelder sind bereits in 7 Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben!
Was tun im Ernstfall?
- Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten!
- Verlassen Sie mit allen anderen Haushaltsmitgliedern umgehend die Wohnung. Halten Sie sich nicht auf, um irgendetwas mitzunehmen!
- Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe!
- Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern!
- Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich an und nennen Sie Namen, Adresse und Brandort!
- Warnen Sie andere Hausbewohner!
Funktionsweise eines Rauchmelders
Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.
h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen
ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.
Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten
Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf das Fotoelement
abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst den lauten Alarmton aus.
Dieses einfache, aber wirkungsvolle Prinzip ermöglicht es, dass ein
optischer Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann, ohne bei
leichtem Rauch (zum Beispiel von Zigaretten) Fehlalarm zu schlagen.
(Mit freundlicher Genehmigung von www.rauchmelder-lebensretter.de)
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