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Hitzeschutzanzug

"Vorsicht Heiß!" Diese Aussage hat jedes Kind und jeder Erwachsene schon einmal gehört. Auch für die Feuerwehr gilt diese Aussage. Bei einem Feuer je nach Ort und brennendem Material können unterschiedliche Temperaturen entstehen. So kann es z.B. bei einem Zimmerbrand je nach Art locker bis zu 400 Grad Celsius kommen. 

In Rheinberg und der nähreren Umgebung sind ein ganzer Teil von Chemiefirmen ansässig wo es bei einem Feuer auch einmal deutlich wärmer werden kann als in einem Wohnhaus. Aber auch ein brennender Tankzug mit Benzin kann eine enorme Hitze entstehen. Damit die Feuerwehr Rheinberg sich auch diesen Bränden entsprechend nähern kann sind in jeder Löschgruppe entsprechende Hitzeschutzanzüge verfügbar die vor der extremen Wärmestrahlung die vom Feuer ausgeht schütz. Unter Wärmestrahlung versteht man die elektromagnetische Energie, die ein Stoff auf Grund seiner Temperatur an seine Umgebung abgibt. Die Funktion des Hitzeschutzanzuges ist dabei, diese Wärmestrahlung zu reflektieren und somit sowenig wie möglich Wärme zu dem Feuerwehrmann durchzulassen.

 

Eingeteilt wird der Hitzeschutzanzug in die Form 1 - 3 , dies gibt an in wie weit die EinsatzForm I.jpgkräfte geschützt sind. Das Material besteht meist aus Armidgewebe.

 

Den "geringsten Schutz" bietet die Form 1 sie besteht aus einer Kopfschutzhaube mit Schulterschutz welche über dem Helm getragen wird und ein goldbedampftes Sichtfenster hat. Ebenfalls zu dieser Form gehören gefütterte 5-Finger-Handschuhe mit langen Stulpen.

  

Form II.jpg

Die Form 2 bietet im Vergleich zur Form 1 einen "höheren Schutz".  Bestandteile dieser Form ist ein Mantel mit Kopfschutzhaube und integriertem Rucksack für das Atemschutzgerät. Ebenfalls gehören die aus der Form 1 schon bekannte goldbedampft Sichtscheibe sowie die gefütterten 5-Finger-Handschuhe mit langen Stulpen zur Ausstattung.

 

Der Hitzeschutzanzug ist dann in der Form 3 komplett und bietet nun den "größt möglichen Schutz". Die Form 3 ist zweiteilig und besteht aus einer Jacke mit Kopfschutzhaube und Rucksack für Atemschutzgeräte. Darunter trägt der Feuerwehrmann eine spezielle Latzhose mit hochgezogenem Rücken- und Vorderteil. Den Hitzeschutzanzug komplettieren ein Paar Überziehstiefel und die bekanntenForm III.jpg 5-Finger-Handschuhe.

 
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